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"Griefbots" und KI-Avatare: Zwischen Trost und Pathologie

(01.2026) Interdisziplinäre Studie “Die Rolle von Todestechnologien in der Trauer: eine interdisziplinäre Untersuchung von KI, Kognition und menschlichem Ausdruck” (erschienen in Frontiers, 2025/2026).

Die "Neurobiologie der Trauer" ersetzt das Phasenmodell

(01.2026) Fachvorträge und Ergebnisse der Tagung des “Neurobiology of Grief” International Network (NOGIN) an der Universität Regensburg (Ende 2025/Januar 2026).

Kernaussage: Die Wissenschaft verabschiedet sich endgültig von linearen Phasenmodellen (wie Kübler-Ross). Aktuelle Studien zeigen, dass Trauer ein dynamischer, integrativer Anpassungsprozess des Gehirns ist, bei dem das Immunsystem und neuronale Netzwerke physisch auf den Verlust reagieren.

Uni Tübingen: Verstorbene, die als virtuell unsterblicher Avatar weiterleben, können Trauerprozess behindern?

Das Internationale Zentrums für Ethik in den Wissenschaften (IZEW) der Universität Tübingen möchte ein öffentliches Problembewusstsein schaffen und Handlungsempfehlungen für die Politik geben.

"Solche digitalen Stellvertreter können wie eine betäubende Droge wirken, die verhindert, dass die Hinterbliebenen den Verlust akzeptieren. Darauf haben einige interviewte Trauerbegleiter hingewiesen" heisst es auf der Website zum Forschungsprojekt.

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Moin - hier Stephan aus Hamburg

Portrait Stephan Rothe

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