Kernaussage: Die Wissenschaft verabschiedet sich endgültig von linearen Phasenmodellen (wie Kübler-Ross). Aktuelle Studien zeigen, dass Trauer ein dynamischer, integrativer Anpassungsprozess des Gehirns ist, bei dem das Immunsystem und neuronale Netzwerke physisch auf den Verlust reagieren.
Das Internationale Zentrums für Ethik in den Wissenschaften (IZEW) der Universität Tübingen möchte ein öffentliches Problembewusstsein schaffen und Handlungsempfehlungen für die Politik geben.
"Solche digitalen Stellvertreter können wie eine betäubende Droge wirken, die verhindert, dass die Hinterbliebenen den Verlust akzeptieren. Darauf haben einige interviewte Trauerbegleiter hingewiesen" heisst es auf der Website zum Forschungsprojekt.